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Langendorf Kippfahrzeuge auf der IAA



(Halle 25, Stand C20 sowie Expo-Allee EA S32 und EA S34)

 

Langendorf Fahrzeuge für die Baustellenlogistik

Mehr Nutzlast – höhere Wirtschaftlichkeit

Spitzentechnik für die Baustellen-Logistik

 

Langendorf stellt auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge insgesamt sieben Fahrzeuge aus seinem Fahrzeugprogramm für das Bau-Hauptgewerbe vor. Die Exponate zeigen beispiel­haft die hohe Flexi­bilität des Unternehmens in Konstruktion und Fertigung, besonde­re Kundenwünsche umzusetzen. In enger Kooperation mit seinen Kunden entwickelt Langendorf ständig neue Transportlösungen für das Bauhaupt- und Nebengewerbe.

 

Europaweit Technologieführer im Fahrzeugsektor Innenlader, zeigt Langendorf mit einem AT­P-zertifzierten Doppelstock-Innenlader für Frischdienst-Transporte (Flexliner SDF) sowie dem eben­falls ausgestellten Innenlader für Fertigelemente (Flatliner SBL) den aktuellen Stand der Innenla­der-Technik.

 

Der Leichte mit der höchsten Nutzlast

SKS HS 24/28-7,5m, Dreiachs-Sattelkipper mit Hardox-Rund­mulde, Leergewicht nur 5.390 kg!

Mit satten 29.610kg Nutzlast kommt der Sattelkipper SKS HS 24/28-7,5 noch näher an die 30-to-Marke. Dieser Hinterkipper mit einer 23 cbm fassenden Hardox-Rund­mulde ist auf der Expo-Allee S 32 zu sehen. Das Fahrzeug rollt auf drei BPW Airlight II-Achsen, deren Wan­dung auf 15 mm verstärkt sind und von Scheibenbremsen mit 19,5“ Durchmesser verzögert werden. Zusätzliche Sicherheit für Fahrer, Fahrzeug und Um­feld gibt das Wabco-EBS-E-1,5 mit automatischer Teilabsenkung. Ferner gehören ABS-4-Kanalanlage 4S/2M einschließlich der Sensierung von zwei Achsen ebenso zur Aus­stattung dieses Kippers wie das Langen­dorf -Luftfedersystem mit BPW-Aggregat.

 

Möglich wird dieses Leichtgewicht durch die Langendorf-typische 3-teilige Bauweise der Stahlrundmulden und die dadurch unterschiedlichen Materialstärken für Boden und Seitenwände. Ein 5mm starker Boden wird mit 3.2 mm starken Seitenwänden verbunden. Dieses geschieht durch ein neues Laser-Schweißverfahren, welches das Einbringen von Hitze in den Hardox-Stahl minimiert.

 

Leichtgewicht mit hoher Nutzlast

Zweiachs-Sattelkipper mit Alu-Kastenmulde SKA 20 Kompakt

Star unter Langendorfs leichtgewichtigen Kippfahrzeugen ist zweifellos der Kompak­t-Sattel SKA-20. Lediglich 4.590kg Leergewicht bringt der in Halle 25 C20 ausgestellte Zweiachs-Sattelkipper mit Aluminium-Kastenmulde auf die Waage und stellt damit

etwas über 26.400kg Nutzlast für seine knapp 21 cbm fassende Mulde zur Verfü­gung. Die Gewichtsreduzierung wurde ohne Einschränkungen an der sprich­wörtlichen Standsi­cherheit und Langlebigkeit der Langendorf-Fahrzeuge realisiert.

 

Der SKA 20 Kompakt greift in die Domäne der Kippaufbauten ein. Er verbindet die hohe Wendigkeit eines Vierachs-Kippaufbaus mit knapp sechs Tonnen höherer Nutz­last. Lan­gendorf Kompaktsattel erschließen somit ganz neue Einsatzgebiete, etwa enge Baustellen in Innenstädten, die sonst nur von Fahrzeugen mit Kippaufbauten erreicht werden konn­ten, allerdings mit geringerer Nutzlast.

 

Langendorf Kompaktsattel werden auch mit Hardox-Rundmulde hergestellt. Sie tra­gen die Typenbezeichnung SKS HS 20 Kompakt.

 

Herkules mit fast 30 to Nutzlast

Langendorfs Firmenlogo machen der neuen SKA 24-7,5 und der SKS HS 24/28 alle Ehre.

 

SKA 24-7,5m - Sattelkipper mit Aluminium-Kastenmulde

Stolze 29.500 kg, fast 30 to Nutzast also, können dem SKA24-7,5m in seine gut 24 cbm fassende Aluminium-Mulde geladen werden. Diese sehr hohe Nutzlast des drei­achsigen Sattelkippers wird trotz einer 10 mm starker OkuSlide-Auskleidung des Bo­dens und der un­teren Seitenbereiche erreicht. Dort sind die abrasiven Kräfte von Schüttgütern besonders stark und die Schutzfunktion des Werkstoffes mit seinem sehr geringen Reibungskoeffizienten und der hohen Verschleißfestigkeit besonders wirksam.

 

Zur Sicherheitsausstattung gehört der Aluminium-Bedienstand entsprechend den UVV. Das ist noch immer nicht allgemein üblich. Der SKA 24-7,5m ist auf dem Freigelände F Süd E 22 auf dem Stand der Ottensteiner Kunststoff GmbH ausgestellt.

 

 

Außergewöhnlich robust

Steinetransport direkt aus dem Steinbruch gehört wohl mit zu den härtesten Belas­tungen, denen Kipper ausgesetzt werden können. Mit einem Dreichachs-Sattelkipper SKS-HS und einem Kippaufbau HMS-HS 5,05 stellt Langendorf zwei besonders ro­buste Fahrzeugvari­anten für extreme Beanspruchung dieser Art vor.

 

Dickhäuter

Dreichachs-Sattelkipper SKS-HS

Für die ganz groben Brocken vom Steinbruch zur Weiterverarbeitung ist der Dreiach­achs-Sattelkipper SKS-HS vorgesehen. Um den extremen Belastungen des Einsat­zes auch langfristig standzuhalten, ist der Boden der 24 cbm fassende Hardox-Mulde bereits 10 mm stark ausgelegt und seitlich bis in die Senkrechte um weitere 5mm verstärkt. Verstärkt sind außerdem Rück- und Stirnwand sowie der Oberrahmen.

 

Den harten Belastungen entsprechen die BPW-SLO-Achsen. Deren Achswandung sind auf 15 mm verstärkt und für 10 to Achslast ausgelegt. Die Rückwand ist mit ei­ner Kombi Pendellagerung mit zwei Pendelpunkten ausgestattet, hydraulisch anheb­bar und gleich­zeitig pendelnd gelagert. Diese Zweipunkt-Pendellagerung vergrößert die Kipperöffnung für sicheres Abkippen, auch der ganz dicken Brocken. ABS 4S/2M einschließlich Sensierung von 2 Achsen und Wabco-EBS-D Bremssystem sind weitere Ausstattungsmerkmale dieses Dickhäuters. Er ist ausgestellt auf der Expo-Allee S 34, in der Nähe des Einganges zur Halle 12.

 

 

Fast unkaputtbar 

Kippaufbau HMS-HS 5,05

Ebenfalls als Schwerstarbeiter wird der Kippaufbau HMS-HS 5,05 eingesetzt. Die Wan­dungen dieser Hardox-Rundmulde sind in 7 mm Stärke ausgelegt. Damit bringt die Mulde 3.700 kg auf die Wage. Die Ladelänge dieser außerordentlich robusten Mulde beträgt etwa 5.050 mm, mit der Muldenhöhe von 1.500 mm erreicht sie 16 cbm Volumen. Die Rück­wand dieses Kippaufbaus ist oben pendelnd gelagert. Sie wird un­ten durch zwei Verstär­kungsstreben automatische verriegelt. Seitliche Abweisbleche sowie das 400 mm lange Schutzdach an der 1.850 mm hohen Stirnwand schützen Lkw-Anbauteile vor herabfallen­dem Schuttgut. Der Unterfahrschutz ist klappbar.

 

Aufgebaut ist die HMS HS 5,05 -Hardox-Mulde auf einem Vierachs-Mercedes Fahr­gestell 4146 K, 8x6 und ist auf dem Langendorf -Stand C20 in Halle 25 ausgestellt.

 

Allrounder

HMS-HS 5,25

Ein Vierachs-MAN-Fahrgestell TGS 35.440 84 ist die Basis des zweiten Kippaufbaus, ei­ner Hardox-Rundmulde HMS-HS 5,25 mit 17 cbm Ladevolumen. Dieses Fahrzeug wird auf Baustellen in ganz Deutschland eingesetzt.

 

Dem vorgesehenen Einsatz angepasst und zur Nutzlasterhöhung wurde der Boden dieser Allrounder-Mulde 6mm stark ausgelegt, die Seitenwände sind 5mm dick. Mit 1.850 mm Höhe ragt die Stirnwand über die Mulde hinaus. Das hier angebrachte, 400 mm lange Schutzdach sowie die an den Muldenflanken angebrachten Abweis­bleche schützen die wertvollen Lkw-Anbauteile vor herabfallendem Schuttgut. Die oben pendelnd gelagerte, 15° schräggestellte Rückwand ist ein weiteres Ausstattungsmerk­mal dieses ausgestellten Langendorf Hinterkippers HMS HS 5,25 mit Hardox-Rundmulde.