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Rationeller Umschlag mobiler Arbeitsbühnen



 

Langendorf Tieflader SATÜH 40

 

 

Mobile Arbeitsbühnen wirtschaftlich überführen

 

Kurze Rüstzeit und hohe Mobilität – überzeugende Gründe für die stets steigende Bedeutung selbstfahrender Arbeitsbühnen. Ihre Überführung indes ist kostenintensiv, vor allem beim Einsatz ungünstiger Transportmittel. Derzeit wirtschaftlichste Überführung dieser flexiblen und viel Zeit sparenden „Montageassistenten“ ist der neue Langendorf -Tieflader SATÜH 40.

 

Das Fahrzeug wurde entwickelt für den Transport nahezu aller selbstfahrenden Arbeitsbühnen, die ein moderner Vermieter von Zugangstechnik heute führen muss. Der SATÜH 40 hat Platz für bis zu neun Elek­tro-Scherenbühnen etwa vom Typ JLG 1230 ES bis hin zu schweren Raupen-Teleskopkranen, bei­spielsweise Aichi SR 210 oder Autokrane wie den Merlo P35.13K. Planvolle Beschickung des SA­TÜH 40 erlaubt natürlich auch die Kombination kleiner Elektroscheren und schwerer Diesel-Te­leskopbühnen als ungeteilte Ladung, was auch die Belieferung mehrerer Kunden auf einer Tour möglich macht. Die Komplexität der Ladungssicherung wird mühelos durch „VarioLash“gelöst (*), dem völlig neuartigen, kürzlich von Langendorf entwickelten und zum Patent angemeldeten Sys­tem zur Transportsicherung schwerer und schwerster Güter auf Tiefladern.

 

Der neuen Langendorf – SATÜH 40 bringt es auf 9.500mm Ladelänge, weitere 4.300 mm Ladelän­ge bietet das Podest. Es ist über eine hydraulische Auffahrrampe aus dem Ladebett heraus befahr­bar, etwa für die Aufnahme leichter und mittelschwerer Elektro-Scherenbühnen.

 

Der gesamte Boden dieses Tiefladers ist mit rutschfesten Lichtgitterrosten ausgelegt. Sie garantie­ren sicheres Auffahren auch vollgummibereifter Geräte. Stabile Verstrebungen darunter leiten die hohe Punktlast der mobilen Arbeitsbühnen in den Feinkorn-Stahlrahmen ab. Diese Konstruktion spart Eigengewicht ohne Abstriche hinsichtlich Stabilität des Fahrzeuges. Die Gitterroste zeichnen sich zudem durch einen hohen Reibbeiwert µ aus und sind Reserven in der Ladungssicherung.

 

Der neue SATÜH 40 rollt auf vier SAF-Achsen von je 10 to zulässiger Achslast. Davon werden die beiden letzten Achsen über eine hydraulische Zweikreisverdrängung zwangsgelenkt, die beiden ersten sind mit Achslift ausgestattet, die erste dienst entsprechend der gesetzlichen Vorgaben als Anfahrhilfe bei Leerfahrten, während die zwei Hinterachse bei Leerfahrten automatisch angehoben wird.

 

Aufwändige Laderampen

Die schwache Steigfähigkeit elektrisch angetriebener Scherenbühnen erfordert einen geringen An­fahrwinkel. Der wird beim SATÜH 40 durch zweigliedrige Auffahrrampen von insgesamt 4.700 mm Länge geschaffen. Sie lassen sich hydraulisch an die Spurweiten aller mobilen Arbeitsbühnen an­passen.

 

Kein Problem für den Umschlag mit Langendorfs neuem SATÜH 40 stellen Laderampen dar, etwa an Lagerhallen. Dazu werden die Auffahrrampen des Tiefladers gestreckt auf der Rampe abgelegt und von zwei massiven hydraulischen Abstützungen gesichert. Mit jeweils weiteren zwei Unterleg­böcken lässt sich ein Auffahrwinkel von bis zu 8° erreichen und bis zu 1.600 mm Höhe überwin­den. Radlasten bis zu 5.000 kg sind zulässig

 

Abmessungen

Mit einer Gesamtzuglänge von 16.500 mm und einer Ladebreite von 2.550 mm benötigt auch die­ser Langendorf-Tieflader zum Betrieb keine Ausnahmegenehmigung. Der SATÜH 40 ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zugelassen.

 

Alltagseinsatz bei Hoff Kranbetriebe

Der SATÜH 40 entstand in enger Kooperation mit Hoff Kranbetrieb und Lkw-Service, Neu­enkirchen-Vörden. „Ganz oben im Lastenheft standen hohe Nutzlast und die Bewältigung der hohen Punktlast der schweren Teleskop-Arbeitsbühnen“ sagte Elfie Hoff-Schuld, Ge­schäftsführerin und Disponentin des Unternehmens. Diesen Vorgaben erfüllt der Tieflader mit seinem technisch zulässigen Auflieger-Gesamtgewicht von 51.000 kg und einer technisch zu­lässige Nutzlast auch bei ungleichmäßiger Lastverteilung von 37.400 kg. Langendorf hat ein für unsere Transportaufgaben ideales Allround-Fahrzeug geliefert“ ist Frau Hoff-Schuld ausgespro­chen zufrieden. Regelrecht begeistert von der neuen Langendorf-Ladungssicherung VarioLash zeigte sich Dieter Boitmann, Sicherheitsbeauftragter bei Hoff. „Vielfache Möglichkeiten, einfache Handhabung und vor allem immer die optimale Verspannrichtung der Zurrmittel“, bringt er die Vor­züge von VarioLash auf einen kurzen Nenner.

 

Hoff Kranbetriebe und Lkw-Service

Zielstrebig und kontinuierlich erweiterte die 1976 in Damme gegründete Lkw-Reparaturwerkstatt ihr Geschäftsfeld um die Vermietung mobiler Arbeitsbühnen und Krane. Insgesamt 120 Arbeitsge­räte ziert heute das dynamische Hoff-Logo. Das Vermietprogramm umfasst mobile Scherenbühnen mit Elektro- und Dieselantrieb für den Innen- und Außenbereich mit Traglasten bis 700 kg und Plattformhöhen bis 18 Meter sowie selbstfahrende Teleskop-Arbeitsbühnen bis 250 kg Korblast und 39 Meter Plattformhöhe, einige mit Raupenantrieb. Es wird ergänzt durch Lkw-Auf­bau-Arbeitsbühnen mit bis zu 31 Metern Plattformhöhe. Hoff vermietet ferner Teleskopkrane von 20 to 250 to Traglast sowie Stapler und Teleskoplader bis 15 Meter Hubhöhe.

 

Der Lkw-Service in Damme wurde um eine weitere Lkw-Servicestation unmittelbar an der A1-­Ausfahrt 67 Neuenkrichen-Vörde ergänzt. Hier und in Bakum an der Ausfahrt 64 der A 1, sind die beiden Lkw-Abschleppfahrzeuge stationiert. „Die beiden Werkstätten sind anerkannte Meisterbe­triebe“, sagt Elfie Hoff-Schuld. „Unsere Mitarbeiter sind durchweg ausgebildete Kfz-Mechatroniker und wir bilden natürlich auch aus“, versichert sie. Hoff Kranbetrieb und Lkw-Service beschäftigt derzeit 43 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

 

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