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Langendorf-News

  • Von Robert Otto
  • 14. März 2019

Langendorf auf der Bauma 2019

Langendorf zeigt auf der Bauma, die vom 8.–14. April in München stattfinden wird, auf dem Stand FN 827/1 drei Exponate.

Highlight ist ein Satteltieflader vom Typ SATH mit allradgelenktem Fahrwerk und absenkbarer Ladefläche. Weiterhin wird ein Stahl-Halbschalenkipper SKS-HS 24-7,500 ohne Schütte für den Einsatz im schweren Abbruch gezeigt. Bei dem dritten Fahrzeug handelt es sich um einen Flatliner SB-19 9,5 m, zum Transport von Fertigelementen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns – mit der Geländeübersicht (PDF 1,1 MB) ist der Weg zu uns ganz einfach.

Ihr Team von Langendorf!

Tieflader von Langendorf – universell einsetzbar

 

Das breite Tiefladerprogramm von Langendorf ermöglicht den schnellen und kostengünstigen Transport von Baufahrzeugen auf Reifen und Ketten, Fertigern und Fräsen, Walzen und Arbeitsbühnen und auch von Containern. Auf der BAUMA zeigt Langendorf im Freigelände FN 827/1 ein Fahrzeug aus der SATH-Baureihe.

Die hydraulische Bühne im Tiefbett ist die Spezialität der SATH-Tieflader-Baureihe. Dank sehr geringer Auffahrwinkel können mit diesen Aufliegern Fahrzeuge mit wenig Bodenfreiheit wie bspw. Straßenfertiger hervorragend transportiert werden. Das gesamte Ladebett hat eine Länge von 6.300 mm, von denen 2.500 mm unmittelbar am Achsaggregat hydraulisch um rund 400 mm angehoben werden. Damit wird bei der Überfahrt des Achsaggregates in das Ladebett der äußerst geringe Winkel von weniger als 8° Grad erreicht.

Das gezeigte Fahrzeug ist umfangreich ausgestattet. Trotz der vielen Optionen konnte ein geringes Leergewicht von weniger als 15.000 kg erreicht werden. Alle drei Achsen werden hydraulisch gelenkt und können auch mit einer Funkfernsteuerung als Rangierlenkung zusätzlich gelenkt werden. Ein ECAS-Smart-Board mit Hebe- und Senkfunktion und die automatische Fahrhöhenregelung ab 30 km/h runden das Fahrwerk ab.

Ein weiteres Highlight ist der hydraulisch verstellbare Hals, der dadurch zusätzlich ein einachsiges Dolly aufnehmen kann. Somit ist eine Sattellast auf dem Dolly von bis zu 25 t. möglich, ohne die zulässige Achslast auf der Zugmaschine zu überschreiten.

Der Aufbau ist an allen Auffahrtschrägen mit Gummi-Metall-Auflagen versehen. Der restliche Boden ist mit Keruing-Hartholz belegt. Dank dieser flexiblen Kombination werden die stark beanspruchten Auffahrschrägen hervorragend gegen Verschleiß geschützt, während auf den Abstellflächen das leichtere Hartholz zum Einsatz kommt.

Gestützt wird der Aufbau im Bereich der Laderampen bei der Be- und Entladung durch hydraulische Abstützungen. Die hydraulischen Laderampen – beide als Spreizrampen ausgeführt, sind ebenfalls mit Gummi-Metall-Auflagen belegt und hydraulisch seitlich verschiebbar.

Zwischen den Achsen befindet sich eine Mulde für den Baggerarm, auch als Löffelstielmulde bekannt. Das vordere Podest ist mit abklappbaren/abnehmbaren Bordwänden umfasst. Hier befindet sich auch das elektro-hydraulische Pumpenaggregat, mit dem alle hydraulischen Funktionen des Aufliegers unabhängig von der Zugmaschine mit Öl versorgt werden. Eine zeitgesteuerte Schmieranlage versorgt rund 60 Schmierstellen regelmäßig mit Fett.

Der Tieflader ist äußerst umfangreich hinsichtlich der Möglichkeiten zur Ladungssicherung ausgestattet. 17 Paar feste Zurrringe mit je 10.000 daN sind am Fahrzeug vorhanden. Diese werden ergänzt über das nur bei Langendorf erhältliche und prämierte Vario-Lash-System. Diese zehn zusätzlichen Zurrmöglichkeiten sind ebenfalls mit bis zu 10.000 daN belastbar.

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Stahl-Halbschalen-Sattelkipper

 

Auf dem Gemeinschaftsstand von Wielton und Langendorf im Freigelände FN, Stand 827/1 präsentiert das Waltroper Traditionsunternehmen einen Stahl-Halbschalenkipper.

Das ausgestellte Fahrzeug vom Typ SKS-HS:

24-7,5 ohne Schütte verfügt über ein Muldenvolumen von 24,3 m³ und ist mit Scheibenbremsachsen von BPW ausgerüstet. In der ausgestellten Ausführung wiegt die ISOXX-Stahl-Halbschale rund 6.100 kg.

Die erste Achse ist mit dem Langendorf-Achslift ausgerüstet, eine elektro-pneumatische Fertigerbremse mit automatischer Anhebung, automatische Absenkung beim Kippvorgang für höhere Standsicherheit beim Kippvorgang und RSS (Roll Stability Support) ergänzen die Ausstattung des Fahrwerks. Bereift ist das Fahrzeug mit Alcoa Dura Bright-Felgen.

Die Beleuchtung ist in Voll-LED ausgeführt und entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Dies gilt auch für die blinkenden Seitenmarkierungsleuchten nach ECE 48 R-06. Zwei LED-Rückfahrscheinwerfer sorgen für perfekte Ausleuchtung.

Die Wandstärke der Stirnwand, gefertigt aus hochfestem Feinkornstahl, beträgt innen wie außen 4 mm. Beidseitig angebrachte Trittstufen ermöglichen einen komfortablen Zugang in die Mulde.

Die Seitenwände sowie die Rückwand bestehen im Innenbereich aus 4 mm original Hardox HB 450, der Boden ist mit 5 mm ausgelegt.

Die Heckklappe mit 15° Neigung ist oben pendelnd gelagert und wird über zwei Zugstangen automatisch verriegelt. Die umlaufende Gummidichtung ist dank des speziellen Einfassprofils leicht auswechselbar.

Eine Niederdruck-Stirnwandpresse - 150 bar, 6.233 mm Hub - gewährleistet den hohen Kippwinkel von über 52°. Unter anderem ein Druckluftmanometer zur Gewichtskontrolle, eine Leiter und Besen- sowie Schaufelhalter runden die Ausstattung des Fahrzeuges ab.

Bei Fahrzeugen mit Stahlmulde verwendet Langendorf ausschließlich Original Hardox HB 450. Die dabei verwendeten Blechstärken variieren dabei je nach Anforderung des Kunden.

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Der Flatliner – das Fahrzeug für besondere Transportanforderungen
auf der Bauma

 

Im Freigelände FN, Stand 827/1 präsentiert der Traditionshersteller aus Waltrop dem Fachpublikum ein Fahrzeug aus der SB-Baureihe. Der Innenlader zeigt eindrucksvoll die Bandbreite der möglichen Einsätze.

Der Innenlader vom Typ SB-19 H 95/81 ist unter dem Namen Flatliner auf allen Kontinenten im Einsatz. Ein wesentlicher Vorteil ist die von Hilfsmitteln wie Kran oder Stapler unabhängige Be- und Entladung, da der Flatliner lediglich eine Palette (Flat) aufnehmen muss, die bereits die Ladung trägt.

Das ausgestellte Fahrzeug wurde einer umfangreichen Überarbeitung unterzogen. Dabei haben sich viele Details verändert, die in der Summe noch mehr Kundennutzen ergeben, ohne das weltweit einmalig niedrige Gewicht nach oben zu verändern.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:

Die Türfeststeller sind jetzt deutlich robuster ausgeführt – ein wichtiger Sicherheitsaspekt bei der Be- und Entladung auf unebenem Gelände bei starkem Wind.

Alle seitlichen Staufächer wurden neu konstruiert und sind nun noch besser gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt.

Die Bedienelemente wurden unter ergonomischen Gesichtspunkten neu gestaltet und – da der Innenlader weltweit im Einsatz ist – mit universell verständlichen gelaserten Bedienungspiktogrammen versehen. Wartungsöffnungen in der Schacht-Innenseite ermöglichen jetzt einen komfortableren Zugang zu den Gestängestellern. Somit wird die Pflege und Wartung dieser wichtigen Bauteile deutlich einfacher.

Die Arbeitsfläche auf den beiden Langträgern – auch Standgitterrost genannt – besteht jetzt aus GFK. Langzeittests haben ergeben, das GFK unempfindlicher gegen Verschmutzungen ist und somit die Sicherheit des Fahrers deutlich erhöht wird.

Zu den ebenfalls sichtbaren Veränderungen zählt das Heckportal. Der klappbare Unterfahrschutz ist jetzt aus Aluminium gefertigt und belastet den Fahrer- bei gleicher Festigkeit - beim Klappvorgang nicht so stark wie die bisherige Stahlausführung. Darüber hinaus kann das um 270° bewegbare Schwenktor jetzt mit minimalem Aufwand in ein Kombitor umgerüstet werden. Dies war vorher nicht möglich. Die Summe der Veränderungen hat bei minimalen Designänderungen des Fahrzeuges viele Auswirkungen auf die tägliche Bedienung.

Das Handling des Fahrzeugs für den Fahrer wird komfortabler, der Unternehmer kann jederzeit viele Optionen ohne großen Aufwand nachrüsten. Dies war vorher nur eingeschränkt möglich. Für den Einsatz hinter zwei- oder dreiachsigen Zugmaschinen vorgesehen, konnte das Leergewicht auf rund 9.500 kg reduziert werden. Dank der technisch anspruchsvollen Einzelradaufhängung hat der Ladeschacht eine Länge von 9.500 mm und eine Breite von 1.550 mm. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Ladungen mit einer Länge von mehr als 9 m und bis zu einer Höhe von 3,7 m im Ladeschacht zu befördern. Selbstverständlich sind, je nach Zulassungsland und Kundenanforderungen, auch andere Schachtlängen und Achsabstände möglich. Ladungen in diesen Abmessungen werden in der Regel mit Tiefladern befördert, wobei dann auf Grund der Ladungshöhe bzw. Breite oftmals eine Ausnahmegenehmigung erforderlich ist. Auch sind diese Transporte meistens mit Auflagen verbunden. Mit dem Innenlader entfallen diese Vorgaben oftmals und geben dem Transportunternehmer somit ein Höchstmaß an Flexibilität.

Auf Grund der hydraulischen Hubschwinge sind an der Zugmaschine keine besonderen technischen Voraussetzungen erforderlich – jede handelsübliche Sattelzugmaschine kann eingesetzt werden. Die Hydraulik wird mit dem im Auflieger verbauten Elektroaggregat autark betrieben. Über das gleiche Aggregat werden auch die Fixiereinrichtungen hydraulisch betätigt. Sie sind, zur flexiblen Anpassung an die unterschiedlichsten Ladungen, horizontal und vertikal verstellbar und können auf Winkelschienen in Längsrichtung verschoben werden. Zusätzlich ist jetzt auch eine Teleskopierung der Fixierarme möglich. Die Bedienung ist dabei vollständig vom Boden möglich und sorgt so für die Sicherheit des Bedienpersonals. Bei Leerfahrten können bis zu fünf Flachpaletten aufgenommen werden. Zur Minimierung des Reifenverschleißes ist die erste und dritte Achse liftbar.

Hinzu kommt die bereits seit Mai 2008 geprüfte Ladungssicherung vom TÜV Nord gemäß der VDI 2700. Der Fahrer muss lediglich die Palette aufnehmen, mit der Verspanneinrichtung fixieren und kann sofort losfahren. Das bedeutet, dass der komplette Beladevorgang inklusive der Ladungssicherung in weniger als 10 Minuten erledigt ist – TÜV-geprüft und zertifiziert. Zusätzlich ist das Fahrzeug auf den Langträgern mit sieben Paar Zurrringen ausgerüstet, jeder Zurrpunkt kann dabei mit 7.000 daN belastet werden. Die hierfür notwendigen Flachpaletten (auch Flats genannt) können in unterschiedlichsten Varianten für jede Art von Ladung hergestellt werden und sorgen so für einen optimalen Ablauf innerhalb der Lieferkette. Bereits mit drei Flats ist eine durchgehende Transportkette möglich.

Im vorderen Podest über der Sattelkupplung ist auf einer Länge von rund 3.000 mm reichlich Platz für Zubehör, Werkzeugkästen und andere Hilfsmaterialien. Die Rückwand und die beiden Seitenwände des Podestes sind einteilig und abnehmbar, zwei Paar Zurrringe mit 5.000 daN erlauben es, Ladung auch hier ordnungsgemäß zu sichern. Eine Aufstiegsleiter links und rechts sorgt für einen sicheren Zugang zum Podest. Die Einzelradaufhängung in Schwingen-Ausführung wird zum Absenken hydraulisch betätigt. Auch der Achsausgleich der Achsen untereinander erfolgt hydraulisch und wird durch integrierte hydropneumatische Speicher abgefedert. Somit ist ein kompletter Hubweg von 430 mm gegeben.

Da das gesamte Fahrzeug für die Be- und Entladung hydraulisch abgesenkt wird, ist zum Schutz gegen unkontrolliertes Absenken im Fahrbetrieb eine Sicherung an allen drei Achsen verbaut. Die Versorgung der hydraulischen Fixiereinrichtungen, auf jeder Seite zwei bzw. drei Stück, und die Arretierung der hydraulisch verriegelten Hecktür erfolgt über ein bordeigenes elektrohydraulisches Pumpenaggregat. Durch eingebaute Batterien ist eine Bedienung unabhängig von der Zugmaschine möglich.

Ersatzräder, Zubehör, eine Zentralschmieranlage und weitere Ausrüstungsgegenstände sind verschlossen hinter der durchgehenden Aluminium-Vollverkleidung untergebracht. Arbeitsscheinwerfer an allen wichtigen Punkten, steckbare Rundumkennleuchten sowie Steckdosen für Zusatzbeleuchtung runden die Ausstattung des Betoninnenladers ab.

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